Dezember

Es weihnachtet sehr

Zahlen haben einen großen Symbolwert im Leben der Menschen.
Wir finden sie im Sprichwort „Aller guten Dinge sind drei“ und wir haben unsere Erfahrungen mit „Freitag, dem 13.“ gemacht. In Märchen werden Zahlen als Symbole mit einer magischen Bedeutung dargestellt, zum Beispiel die Zahl 7 bei den sieben Zwergen oder „Sieben auf einen Streich“.
Doch welche Bedeutung hat das „5. Element“? Darüber wurden die Besucher unseres Weihnachtsprogrammes aufgeklärt.
Traditionsgemäß wurde das vorweihnachtliche Programm für Eltern vom Musikkurs der 10. Klassen mit Rezitation, Gesang und Tanz gestaltet. Im zweiten Teil erlebten die Besucher die Uraufführung des Musicals „Das fünfte Element“. Erik Lenz, Schüler der Klasse 10b, hatte es selbst komponiert und getextet. Er stand auch als Sänger und Gitarrist gemeinsam mit schauspielernden Mitschülern und der Gruppe „The Six Pickles“ auf der Bühne im festlich geschmückten Sportzentrum von Burgstädt. Technisch wurden sie von Axel Schalk mit seiner Discothek „Sunshine“ unterstützt. André Hahn und seine Mitarbeiter der ABS Burgstädt ermöglichten die Aufführung in der Sporthalle.
So ließ Erik die 225 Gäste an seiner Erkenntnis teilhaben: „ Neben Feuer, Wasser, Erde und Luft ist auch die Liebe wichtig.“ Seine Hauptfigur, der Schüler Tim, hat als Ethikhausaufgabe die Erforschung des fünften Elements und begegnet im Traum verschiedenen Figuren. Durch Gespräche mit der Magierin und mit dem „Hass“ sowie durch die Lieder findet er heraus, dass die Liebe als fünftes Element den Hass besiegen kann und uns Menschen verbindet.

Und verbunden fühlten sich an diesem ersten Adventssonntag die Menschen im Sportzentrum mit den Schülern und Musikern und ließen sich gern auf die nun beginnende besinnliche Vorweihnachtszeit einstimmen.

Zum Weihnachtsfest besinnliche Stunden,
zum Jahresende Dank für Vertrauen, Treue und Unterstützung,
zum neuen Jahr 2014 Gesundheit, Glück, Erfolg und weiterhin eine gute Zusammenarbeit

wünschen die Schüler und das Lehrerkollegium der Diesterwegschule.

(M. Sievert)



November



Tage der Begegnung

Begegnung
steht unter anderem für: die starke Verringerung des räumlichen Abstands zweier Objekte oder Subjekte

die emotionale Begegnung von PersonenUnd diese Begriffsbestimmung trifft auf die Tage der Begegnung am Montag und Dienstag vergangener Woche zu, als sich unsere 260 Mittelschüler und 130 Viertklässler aus der Goetheschule Burgstädt sowie von den Grundschulen aus Mohsdorf, Köthensdorf und Mühlau in unserer Oberschule begegneten. Und es war wirklich kein spontanes Zusammentreffen. Mit viel Eifer hatten die Lehrer der Diesterwegschule mittlerweile zum vierten Mal diese Tage vorbereitet.
Begonnen wurde jeweils mit einem humorvollen Kennenlernprogramm, vorgetragen von Schülern der Klassen 7 und 10, sowie mit einer kurzen Begrüßung der Gäste durch den Schulleiter.
Schnupperunterricht in den Fächern Physik, Geschichte, Englisch, Chemie, Biologie, Geografie, Informatik und Mathematik stand anschließend auf dem Stundenplan.
Wer uns an diesem Tag besuchte, der konnte eine Menge entdecken und natürlich auch gemeinsam mit oder durch Anleitung der „großen“ Schüler in 9 verschiedenen Klassen ausprobieren. Direkte Ansprechpartner für unsere Gäste waren für jede Gruppe zwei Begleitschüler, die sich rührig um die ihnen anvertrauten Grundschüler kümmerten.
Im zweiten Teil wurden die Schüler von der Schulleitung durchs Schulhaus geführt, wurde gemeinsam mit den Mittelschullehrerinnen gebastelt und ein selbstgefertigtes Schulvideo geschaut. Wer viel arbeitet, der muss auch gut essen! Entsprechend dieser Devise gestalteten unsere Zehntklässler für die Grundschüler einen leckeren Imbiss mit selbstgebackener Pizza, mit leckerem Pudding und gesunden Obstspießen.Gut gestärkt, mit zahlreichen Unterrichtsmaterialien und vielen neuen Eindrücken verließen die Grundschüler nach 5 Stunden die Diesterwegschule und wir hoffen, viele von ihnen als Schüler der neuen fünften Klassen im August 2014 begrüßen zu können.

Weitere Aktivitäten, um die Vorteile des Lernens an unserer Mittelschule zu verdeutlichen, sind geplant. Anfang 2014 gestalten die Schüler der neunten Klassen im Rahmen des WTH-Unterrichts Kinderfeste an allen von der Stadt Burgstädt verwalteten Grundschulen und am 08.03.2014 findet in diesem Schuljahr von 13.00 – 16.00 Uhr der Tag der offenen Tür an der Diesterwegschule statt.
M. Sievert


Liebe Burgstädterinnen, liebe Burgstädter,

am 12. November 2013 fand ein Projekt der besonderen Art seinen Abschluss. Gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und den beiden neunten Klassen der Diesterwegschule wurde ein kommunalpolitisches Planspiel unter dem Titel „Ohne Jugend ist kein Staat zu machen“ durchgeführt.
Die Anregung zur Umsetzung dieses Planspiels im Originalschauplatz Ratssaal der Stadt Burgstädt in Verbindung mit einem zweitägigem Projektunterricht in der Oberschule kam vom Jugendmigrationsdienst Burgstädt im Diakonischen Werk Rochlitz e.V.
Zunächst besuchten die Schülerinnen und Schüler eine „echte Stadtratssitzung“. Danach wurde das Projekt an der Schule fortgeführt. Engagierte Stadträte zeigten großes Interesse an dieser Idee und den Meinungen der Jugendlichen. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wurden Anfragen an die Stadtverwaltung erarbeitet und während einer gespielten Stadtratssitzung diskutiert und deren Umsetzung beschlossen.
Leidenschaftlich vorgetragene Anträge der „Schülerfraktionen“ und die vorbildliche faire Gesprächsführung sind Zeichen für ein erfolgreiches Projekt. Deutlich war zu spüren, dass auch die Stadträte von morgen neugierig auf Kommunalpolitik sind. Vielfältige Ideen wurden beraten und über deren Vor- und Nachteile diskutiert,
beispielsweise die Gestaltung des Außengeländes am Sportzentrum, die Beseitigung
von Graffitischmierereien im Stadtgebiet oder Vereinfachungen bei der Bereitstellung von Ferienarbeitsplätzen für Schüler.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals ausdrücklich bei allen Beteiligten für die Initiative bei der Durchführung des Projektes bedanken.
Besonderer Dank gilt den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 9 unserer
Diesterwegschule. Sie haben mit Disziplin, Professionalität und kritischem Zeitgeist eine höchst interessante und realistische Stadtratssitzung durchgeführt.

L. Naumann
Bürgermeister



Verein der Freunde und Förderer der Diesterwegschule Burgstädt

Unser gemeinnütziger Verein, der am 23.05.1991 mit dem Ziel gegründet wurde, die Diesterwegschule ideell und materiell zu unterstützen sowie die Erziehungs- und Bildungsarbeit an der Schule zu fördern, ist in vielen Bereichen aktiv tätig. Alle eingehenden finanziellen Mittel werden ausschließlich zum Wohle der Schüler eingesetzt.

Wir haben uns folgende Aufgaben gestellt: Gewährung von Beihilfen und Unterstützung bei der Beschaffung wissenschaftlicher und künstlerischer Unterrichtsmittel

Förderung und Unterstützung von bildungsfördernden Veranstaltungen des Schulsportes sowie von Schulwanderungen und Schulfesten

Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften

Unterstützung des Schulträgers bei der Erhaltung und Verschönerung des Gebäudes und seiner Anlagen, einschließlich des Schulhofes
Mitglieder des Vorstandes:
Vorsitzender: Herr Denis Hoffmann
Stellvertreter: Herr Christian Kreßner
Kassenführer: Frau Barbara Ahrens
Schriftführer: Frau Kathrin Schwanitz
weitere Vorstandsmitglieder:
Frau Elke Schönfeld, Herr Norbert Fellbrich

Um unsere Schule weiterhin bestmöglichst unterstützen zu können, sind neue Mitglieder herzlich willkommen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 12.00 € pro Jahr. Spenden sind auch ohne Mitgliedschaft jederzeit möglich.

BankverbindungKontoinhaber: Verein der Freunde und Förderer der Diesterwegschule BurgstädtKto.-Nr.: 391001480BLZ: 87069077 Kreditinstitut: Vereinigte Raiffeisenbanken Burgstädt
Um Mitglied zu werden, können Sie sich über die Homepage der Schule unter

www.diesterwegschule-burgstaedt.de online anmelden.

Anschrift des Fördervereins

Burkersdorfer Straße 103
09217 Burgstädt Tel.: 03724-83 09 827 (Herr Hoffmann)
E-Mail: foerderverein@diesterwegschule-burgstaedt.deM. Sievert

(M. Sievert)



August

Schulanfang an der Diesterwegschule

51 „Schulanfänger“ wurden am 26.08.2013 vom Schulleiter, Herrn Fellbrich, in unsere Oberschule aufgenommen.

Nachdem Schüler der 6. bis 10. Klassen die Neuen mit einem kleinen, humorvollen Begrüßungsprogramm auf das Leben an der neuen Schule eingestimmt hatten, gingen die Schüler der Klassen 5a und 5b voller Erwartung gemeinsam mit ihren Klassenleitern ins neue Klassenzimmer.
Dort stand zwar kein Zuckertütenbaum, doch alle konnten eine Zuckertüte, gefüllt mit nützlichen Schulmaterialien und natürlich mit Süßigkeiten, von ihren Klassenleitern in Empfang nehmen.

Nach dieser offiziellen Feierstunde begann für alle 260 Schüler der Diesterwegschule das neue Schuljahr.
Gemeinsam werden sie neben der Bewältigung des Lehrplanstoffes eine Vielzahl von ergänzenden Angeboten nutzen können. Dazu gehören Praktika, eine Projektwoche, zwei Wochen fächerverbindender Unterricht, Exkursionen, die Teilnahme an schulischen und überregionalen Wettbewerben, Berufsberatungen, Wandertage und Klassenfahrten sowie natürlich zahlreiche sportliche Aktivitäten sowie Wettkämpfe.
Da die Diesterwegschule eine Schule mit Ganztagsangeboten ist, kann jeder Schüler gemeinsam mit den Eltern aus den unterschiedlichsten Aktivitäten auswählen, die neben lernergänzenden Angeboten auch Möglichkeiten zur Erweiterung einer sinnvollen Freizeitgestaltung enthalten.

Weitere Informationen über das Lernen an unserer Bildungseinrichtung können Sie auf unserer Schulhomepage unter www.diesterwegschule-burgstaedt.de nachlesen.

Die Lehrer der Diesterwegschule wünschen allen Schülern einen guten Start ins neue Schuljahr, viel Erfolg beim Lernen und Spaß beim gemeinsamen Gestalten des Schulalltags.
M. Sievert



Juli

"Genialsozial"- 09. Juli 2013 - Mittelschüler arbeiten für den guten Zweck
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Ein Meilenstein im Leben unserer Schulabgänger
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Juni

The Big Challenge 2013

Seit 1999 wird der Wettbewerb „The Big Challenge“ in der Fremdsprache Englisch an deutschen und anderen europäischen Schulen durchgeführt. In diesem Jahr beteiligten sich europaweit insgesamt 5765 Schulen mit 607902 Schülern, davon 2375 Schulen mit 272602 Teilnehmern aus Deutschland. An der Diesterwegschule starteten 90 Sprachinteressierte Schüler der Klassenstufen 5 bis 9, 10 aus jeder Klasse. Eifrig wurden in 45 Minuten die verschiedensten Aufgaben gelöst, natürlich ohne jegliche Hilfsmittel oder Hilfestellungen durch die Lehrer. Die Korrektur und Auswertung erfolgte zentral in Frankfurt am Main. Voller Spannung erwarteten wir die Ergebnisse, die nun vorliegen.
Wir gratulieren unseren Siegern auf Schulebene und wünschen weiterhin viel Erfolg beim Erlernen der englischen Sprache. 2014 findet dann die nächste „Big Challenge“ statt, auf die sich schon jetzt viele Schüler freuen.

E. Schönfeld


Ein Tag im Wasserkraftwerk Mittweida

Strom kommt aus der Steckdose - eine ganz normale Sache! Oder doch nicht so normal … ?
Seit Jahren untersuchen unsere Schüler der Klassen 9 während eines Projekttages die Frage „Wie kommt der Strom in die Steckdose?“
Sie erkunden dabei, wie aus den verschiedenen Rohstoffen elektrische Energie wird, welche Rohstoffe zur Energieerzeugung genutzt werden und wie die Versorgung mit Elektroenergie in der Zukunft gesichert ist.
Während eines Rundganges durch das Wasserkraftwerk mit seinen historischen Energieerzeugungsanlagen gab es die gesuchten Antworten.
Dabei standen dieses Jahr zwei Schwerpunkte im Mittelpunkt:Die Energieerzeugung von der Dampfmaschine über den Schiffsdiesel bis zur WasserkraftDie Erzeugung regenerativer Energien mit praktischen Versuchen zur PhotovoltaikWegen großer Umbaumaßnahmen an der Wasserkraftanlage war der Rundgang im Wasserkraftwerk leider stark beeinträchtigt, sodass viele Vorgänge nur an Bildern erklärt werden konnten. Trotz dieses Handicaps bemühten sich Frau Rudolf und Herr Tschornak, den Schülern energie- und umwelttechnische Themen auf unterhaltsame Weise nahezubringen.

Zum Abschluss des Projektes nutzten die Schüler die Gelegenheit, in der Ausstellung Energie@Home durch Animationen und mit Experimenten an Originalobjekten und Modellen anschaulich und umfassend den Begriff Energie zu erleben und zu begreifen, sodass eine Dokumentation des Themas als Hausarbeit kein Problem mehr darstellt.

„Das Klassenzimmer im Wasserkraftwerk“ wurde auch in diesem Schuljahr von Schülern und Lehrern als eine gute Ergänzung zum WTH-Unterricht in der Schule wahrgenommen.
R. Wüst


Exkursion der Neigungskurse Klasse 7

Seit einigen Jahren wird im Bundesland Sachsen für die Schüler der Klassen 7 bis 9 in der Mittelschule das Unterrichtsfach „Neigungskurs“ angeboten.
Die Besonderheit dieses Faches besteht darin, dass die Schüler der Klassen 7 bis 9 entsprechend ihren Neigungen und Interessen zwischen verschiedenen Kursangeboten wählen können und diesen Kurs dann ein Schuljahr lang besuchen.
Das Kurssystem bietet viele Vorteile. Die Schüler lernen zum Beispiel in kleinen Gruppenverbänden, wobei es dem Lehrer auch leichter fällt, Begabungen zu erkennen und zu fördern, vielleicht sogar neue Interessen beim Schüler zu wecken und Erfolgserlebnisse zu schaffen, die im großen Klassenverband nicht möglich wären.
Ein Höhepunkt für alle Kurse ist dabei eine Ganztagesexkursion.

Computerfreunde treffen Herrn Leibniz
Der Neigungskurs „Computerfreunde“ nutzte das Angebot im Industriemuseum Chemnitz. Unter dem Motto „Geschichte der Rechentechnik“ erfuhren die Schüler von Herrn Leibniz, der extra aus dem 17. Jahrhundert zu uns kam, viel Wissenswertes zur geschichtlichen Entwicklung der Rechenmaschinen, angefangen beim Abakus bis hin zum heutigen PC. Besonders viel Spaß machte das Arbeiten an alten Rechen- und Schreibmaschinen aus dem 20. Jahrhundert. An Maschinen der Firmen Continental und Astra konnten Zahlenübungen ausgeführt werden und auf den Maschinen „Erika“, „Optima“ und „Robotron 24“ wurden Texte erstellt. In einem kleinen Wettstreit wurden die Zeiten, die jeder brauchte, um an diesen historischen Maschinen eine Zahl einzugeben bzw. einen Satz zu schreiben, gestoppt und verglichen. Abgerundet wurde die Exkursion mit einem Besuch im Museum, wo in einer Mischung von Staunen und Lächeln die Computer der DDR besichtigt wurden. Zum Abschied gab es sogar echte „Leibniz-Kekse“ von Herrn Leibniz.
Fazit: Ein gelungener Tag für die Computerfreunde.

Gesund und fit – beim Kirchbäck zu Gast
Der Neigungskurs „Gesund und fit“ wanderte zum Exkursionstag ins Gewerbegebiet Herrenhaide. Ziel war die Bäckerei „Zum Kirchbäck“.
Dort besichtigten die Schüler die Backstube und erfuhren sehr viel über die verschiedensten Mehlsorten und die Brotherstellung.
Herr Solbrig, der Bäckermeister, erklärte alles ganz genau und gab gern Antworten auf die zahlreichen Fragen der Schüler. Selbstverständlich ging es dabei auch um den Beruf des Bäckers. Nach dieser Informationsrunde ging es weiter zur Konditorei, wo Kuchen und Torten hergestellt werden. Jetzt durften die Schüler die Verbindung von Theorie und Praxis erleben, denn dort erwartete sie eine kleine Leckerei.
Ein Video über den Betrieb und die Betriebsabläufe rundete die Exkursion ab.
Ein großes Dankeschön gilt der Familie Solbrig für die Gestaltung dieses interessanten Tages.



Mai

Ein ganz gesunder Tag

Bereits langfristig haben wir im Neigungskurs „Ein perfektes Dinner“ geplant, einen Unterrichtstag im Bio-Restaurant „Laurus Vital“ in Hartmannsdorf durchzuführen.
Nun war es endlich so weit.
Das Projekt begann mit einer Wanderung durch den Kräutergarten. Die Informationen von Frau Hanusek waren sehr interessant und wir staunten nicht schlecht über die Aussage, dass fast alle Pflanzen auf einer ganz normalen Wiese essbar sind.
Während des anschließenden Sensoriktests konnten wir unser Wissen zu Pflanzen und Früchten beweisen. Es ist schon erstaunlich, wie unsicher unser Gehirn reagiert, wenn es nur kleine Teile einer Pflanze sieht, tastet oder riecht.
Zum zweiten großen Abschnitt des Tages empfing uns der Koch, Herr Robby Höhme, in der Küche des Restaurants. Unter seiner Anleitung entstand als erstes der leckere Wiesenkräutersalat. Das Anrichten der Kräuter mit Honig war für uns eine neue Erfahrung.
Dann ging es an die Zubereitung der Hauptmahlzeit: Bandnudeln mit Gemüsesoße.
Jeder von uns hat schon einmal Bandnudeln gegessen – natürlich aus dem Supermarkt. Hier lernten wir nun, wie man Bandnudeln selbst herstellt und das ist eigentlich ganz einfach und macht Spaß. Während die einen sich um die Herstellung der Bandnudeln kümmerten, bereiteten die anderen die Gemüsesoße vor. Auch hier gab es wertvolle Tipps von Herrn Höhme, angefangen vom Hinweis, wie man Zwiebeln richtig schneidet bis zu Informationen zu der uns weniger bekannten Gemüseart Aubergine.
Zum Abschluss fanden wir uns in gemütlicher Runde zusammen und verspeisten unser leckeres Menü. Als Getränk gab es übrigens dazu eine hausgemachte Kräuterlimonade.
An diesem Tag lernten wir eine ganz neue Art der Speisezubereitung kennen. Es hat uns allen großen Spaß gemacht.
Wir möchten uns hiermit noch einmal bei den Mitarbeitern des Restaurants „Laurus Vital“ für den herzlichen Empfang, die interessanten Unterweisungen und die aufgebrachte Geduld bedanken.

Die Schülerinnen des Neigungskurses


Berufsberatung vor Ort

Einen ungewohnten Schultag erlebten die Schüler der Klassen 8a und 8b der Diesterwegschule gemeinsam mit ihren Klassenleiterinnen und dem verantwortlichen Lehrer für Berufsorientierung auf dem Gelände des Eisstadions an der Wittgensdorfer Straße in Chemnitz.
Eingeladen hatten die Organisatoren vom Technologie- und Berufsbildungzentrum Leipzig, kurz TBZ genannt, die in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit diese Berufsorientierung unter dem Motto „Arena4you“ in Chemnitz durchführten.
Jeder stellte sich im Vorfeld die Frage, warum Berufsorientierung gerade im Stadion erfolgt.
Antwort gab es selbstverständlich von den Organisatoren. „Die Lebenswelt Arena bedeutet nicht nur Freizeit sondern auch Arbeit. Die Bewirtschaftung und Instandhaltung erfordert den Einsatz vielfältiger Berufsgruppen. Modernes Sportstättenmanagement, das sich mit der Organisation von Großveranstaltungen, wie Fußballspielen oder Popkonzerten befasst, ist ein authentisches Feld und eröffnet den Jugendlichen einen emotionalen Bezug zur Berufswelt. Die Jugendlichen erleben das Flair, die Bewegung und die Betriebsamkeit großer Sportarenen. Die für das spätere Berufsleben potentiell relevanten Arbeitsabläufe werden in dieser Atmosphäre erfahren. Den Schülerinnen und Schülern eröffnet sich so ein attraktives und interessantes Bild von Berufswelt im Allgemeinen und beruflicher Ausbildung im Speziellen.“
So lernten unsere Schüler das Chemnitzer Eisstadion als Lern- und Arbeitswelt mit seiner Berufsvielfalt kennenlernen. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch den Projektkoordinator Herrn Herold erkundeten die Schüler unter sachkompetenter Führung das Areal und bekamen während zahlreicher Expertengespräche die dafür notwendigen Informationen und die Berufe wurden vorgestellt.
Im Anschluss konnten sich die Schüler mit konkreten Aufgaben und selbstständigen praktischen Tätigkeiten aus dem Arbeitsalltag ausgesuchter Berufsfelder an sieben verschiedenen Berufe-Stationen, den sogenannten „Arena4You Praxispoints“, ausein-andersetzen. Dazu gehörten Handwerks- und Technikberufe, Schutz- und Sicherheitsberufe, Medienberufe, kaufmännische Berufe, Sport- und Gesundheitsberufe, Hotel- und Gastronomieberufe sowie soziale Berufe.
Das Projekt, das sich an zukünftige Auszubildende richtet, fand großen Anklang bei den Schülern und Lehrern und hat den Achtklässlern wichtige Impulse für die Berufswahl gegeben sowie zahlreiche Anregungen für die Bewerbung um den geeigneten Platz für das bevorstehende 14tätige Schülerberufspraktikum.
Unser Dank gilt den Organisatoren des Projektes und besonders den Mitarbeitern des Eissportzentrums Chemnitz für die gelungene, freundliche, kompetente und schülerbezogene Betreuung.

M. Sievert


Die Informatiker der Diesterwegschule Burgstädt ganz vorn dabei

In diesem Schuljahr stellten sich im Dezember wiederum viele Schüler unserer Schule der Herausforderung des Sächsischen Informatikwettbewerbs. Im März fuhren die besten Teilnehmer jeder Klassenstufe dann zum Wettbewerb der Stufe II in die Fichteschule nach Mittweida, um die besten Informatiker der „ehemaligen“ Landkreise Mittweida und Döbeln zu finden.
Für Philipp Klostermann (Klasse 10) und Steven Welsch (Klasse 9) galt es, die guten Ergebnisse vom Vorjahr zu verteidigen. Luise Knebel ging für die Klassenstufe 8 an den Start. Emma Hertel kämpfte als Nachwuchskader in der Klassenstufe 6.
In der vergangenen Woche fand die Auszeichnungsveranstaltung für die Sieger der Stufe II in den Räumen des IMM TransferZentrums statt.
Steven erreichte Platz 1, Luise und Philipp belegten Patz 2 und Emma landete auf dem „undankbaren“ 4. Platz.
Die Auswertung aller Schulmannschaften im gesamten Schulbereich Chemnitz ergab für unser Schulteam den 2. Platz sowie für Philipp, Steven und Emma jeweils Platz 4 und für Luise Platz 9. Darauf können alle vier sehr stolz sein.
Wir gratulieren recht herzlich zu diesem Erfolg.

R. Wüst



März

Gymnasium Burgstädt gewinnt 18. Hallenmasters der Diesterwegschule Burgstädt

Traditionell zum Abschluss der Hallensaison trafen sich Schülermannschaften von Gymnasien und Mittelschulen des Altkreises Mittweida zu den Hallenmasters der Diesterwegschule Burgstädt,
im schmucken Sportzentrum am Taurastein zu einem Einladungsturnier.
Die 18 Auflage der Veranstaltung am Freitag war mit 9 teilnehmenden Teams so gut besetzt wie noch nie.
Die große Anzahl der Mannschaften hatte einen veränderten Spielmodus zur Folge, so dass in jeweils 3 Gruppen eine Vorrunde und danach die Endrunde gespielt werden musste. Kenner der Materie wissen, dass man sich bei diesem Turniermodus keine Blöße geben darf. Eine Niederlage bedeutet fast zwangsläufig das Ausscheiden aus den Spitzenplatzierungen. Sehr konzentriert und auf hohem fußballerischen Niveau gingen deshalb die Schulteams ins Turnier, in dem zunächst die Abwehrreihen das Geschehen dominierten. Verbissen wurde um jeden Treffer gerungen, wobei bei in allen 18 ausgetragenen Partien eine sportlich faire Atmosphäre herrschte.
Nach 3 Stunden rasantem Fußball auf dem „Parkett“ standen die Sieger und Platzierten fest.
Der Wanderpokal der DWS-Hallenmasters blieb in Burgstädt, ist aber von der Mittelschule ins Gymnasium „umgezogen“. Unser Team von der Diesterwegschule erreichte einen respektablen
5. Rang, wobei die Spieler sich nicht mit dem Ergebnis zufrieden gaben. Kritisch wurde die eigene
Leistung analysiert und Fehler in der Spielweise aufgedeckt. Nächstes Jahr wird die DWS-Mannschaft ein neues Gesicht haben, da die meisten Akteure in die Berufsausbildung starten.
Glückwunsch an die Sieger und Platzierten und ein besonderes

Dankeschön an das Sportlehrerteam der Mittelschule für die Organisation und den reibungslosen Verlauf der 18. Hallenmasters der Diesterwegschule Burgstädt.
Wir sehen uns 2014 im Sportzentrum!
Ergebnisübersicht:

1. Gymnasium Burgstädt
2. Mittelschule an der Mulde Rochlitz
3. E.-Viehweg-Mittelschule Frankenberg

4. J.-Mathesius-Gymnasium Rochlitz
5 Diesterwegschule Burgstädt
6. Evangelische Mittelschule Lunzenau
7. Mittelschule Claußnitz
8. J.-G.-Fichte-Mittelschule Mittweida
9. F.-E.-Bilz-Mittelschule Penig


Bester Spieler: Christoph am Ende (Gymnasium Burgstädt)
Bester Torschütze: Urs Kaiser (J.-Mathesius-Gymnasium Rochlitz)
Bester Torwart: Nico Kaiser (Mittelschule Claußnitz)

A. Heinke (Diesterwegschule Burgstädt) – im Auftrag der Schüler und Lehrer der DWS



6. Winterlager der Diesterwegschule Burgstädt


Nach langen Wochen des Wartens war es am 26.01.2013 endlich soweit.
Wir durften Dank unserer Eltern und Frau Schlegel, die wie auch in den letzten Jahren alles organisierte, nach Rokytnice (Riesengebirge) ins Winterlager fahren. Unsere Schülergruppe begleiteten, wie schon im Vorjahr, die MS Hartha und nach langen Jahren der Abstinenz auch die MS Claußnitz.
John Oesterreich und ich, Nathalie Eckart, nahmen in diesem Jahr bereits zum 4. Mal am Skilager teil.
Jedes Jahr wurden wir vor neue Herausforderungen gestellt. Unser fahrerisches Können verbesserten wir mit jedem Lager, denn die dortigen Ausbilder verlangten von uns stets eine hohe Konzentration und Mitarbeitsbereitschaft ab. So konnte auch ich es von einer blutigen Anfängerin zu einer rasanten Snowboardfahrerin in den letzten vier Jahren schaffen. John hingegen, der bereits das Ski- und Sowboardfahren sicher beherrschte, durfte in Profigruppen weitere Tricks des Fahrens erwerben.
Das Wetter zeigte sich uns Burgstädtern nicht immer von der Sonnenseite. In diesem Jahr mussten wir mit Nebel, Schneefall und auch Regenschauern kämpfen. Da war die Stimmung manchmal morgens am Boden, wenn man vor die Tür trat. Doch alles Herumnörgeln half nichts. Wir mussten auf die Piste, denn hier zeigte sich die wahre Härte eines Winterlagers und jeder war am Nachmittag stolz, es wieder geschafft zu haben. Um so erfreuter waren wir am Donnerstag, denn da stand die Sonne am Himmel. Über Nacht hatte es gefroren und die Pisten waren vereist aber richtig cool zu fahren. Das war eine tolle Entschädigung für die vorangegangenen Tage. Unsere Snowboard- Anfänger blieben an diesem Morgen hingegen in der Baude bzw. gingen spazieren, denn die Unfallgefahr wäre zu hoch gewesen. Erst am Nachmittag konnten auch sie die bestens präparierten Pisten unter die Bretter nehmen.
Ich möchte aber auch die Nachmittage und Abende nicht unerwähnt lassen. Die Zeit verging beim Kartenspielen, lustigen Gespräche oder auch der Nutzung des Internets wie im Flug. Über die Woche wurden Freundschaften geschlossen und man verabredete sich manchmal schon für das nächste Jahr.
Ich denke im Namen aller Schüler zu sprechen, die schon an einem Winterlager teilgenommen haben. Es ist eine wunderschöne, erlebnisreiche Zeit, die uns den Spaß am Wintersport gebracht hat.

Nathalie Eckart



Februar

2 Jahre Patenschaft mit dem Chemnitzer FC

Am Freitag jährte sich der Abschluss des Patenschaftsvertrages zwischen dem Chemnitzer FC und der Diesterwegschule Burgstädt zum zweiten Mal.
Hintergrund dieser Beziehung ist die Unterstützung des Clubs für die Mittelschule im Rahmen des Schultitels „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“. Auch diesmal waren Clubvertreter am Start, um entweder aktiv am Turnier teilzunehmen oder viele Autogramm-wünsche zu erfüllen.
Das Schulhalbjahr endet in Burgstädt nun schon traditionell seit vielen Jahren mit der Hallenfußball-Meisterschaft, nachdem die Mittelschüler ihre Halbjahresnoten erhalten haben. Im schmucken „Sportzentrum am Taurastein“ werden dazu 2 Turniere gespielt, in denen zunächst die jüngeren Jahrgänge und das Mädchenteam um die Siegertrophäe ringen. Zum ersten Mal konnte sich in diesem Jahr die Mädchenmannschaft der Diesterwegschule den Meistertitel erkämpfen. Bei den großen Mittelschülern triumphierte die Klasse 10b, die im Endspiel die Mannschaft der 9a bezwang.
Die Vertreter des CFC, angeführt vom Sportdirektor Jörg Emmerich, dazu die Spieler Thomas Birk, Florian Hörnig, Stefan Schmidt und Maik Kegel, zeigten sich beeindruckt von der klasse Atmosphäre in der Halle besonders während des ersten Turniers. Auf der Tribüne und am Spielfeldrand wurden wieder unzählige Autogramme geschrieben, Gespräche mit Schülern und Lehrern geführt. Als ein Highlight der beiden Turniere fand jeweils ein 9-Meterschießen statt, bei dem die Mittelschüler und auch die Profis das Können von Stefan Schmidt prüften. Es gelangen einige schöne Treffer, aber Stefan als Profitorwart demonstrierte meist seine Klasse. Richtig zur Sache ging es in 2 Spielen zwischen dem Chemnitzer FC und der DWS-Mädchenauswahl als Sieger des ersten Turniers und den Sportlern von der Bundeswehrnachwuchsgewinnung aus Chemnitz, die die Sportlehrer bei der Durchführung des Turniers unterstützten.
Unsere Mittelschüler erlebten wieder einen ereignisreichen Vormittag in fairer, sportlicher Atmosphäre, umrahmt von den tollen Bedingungen unseres Burgstädter Sportzentrums.
Nun gilt es in den Winterferien wieder genügend Kräfte zu sammeln, um das 2. Schulhalbjahr mit Erfolg bestreiten zu können. Schöne Ferien!

Ergebnisüberblick:

Turnier der 5. – 7. Klasse und DWS-Mädchenteam:
Schulmeister: DWS-Mädchenteam
2. Platz: Klasse 7
3. Platz: Klasse 5b 3

Bester Spieler: Phil Mühler (Kl.7)
Bester Torschütze: Marcella Frieden (Kl.10a)
Bester Torhüter: Diego Künzel (Kl.5b)

Turnier der 8. – 10. Klasse:
Schulmeister: Klasse 10b
2. Platz: Klasse 9a
3. Platz: Klasse 8a

Bester Spieler: Tom Schlimper (Kl.10b)
Bester Torschütze: Maximilian Geyer (Kl.10b)
Bester Torhüter: Vivian Haubold (Kl.10b)

Die Sportlehrer der Diesterwegschule Burgstädt (axh)





Januar

Mittelschüler Romy Petzold und Lucas Scholz für „genialsozial“ unterwegs
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Lebensnaher Unterricht

Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie. Leider sind auch viele Kinder und Jugendliche betroffen. Vielen kann nur durch eine Stammzellspende geholfen werden. Deshalb erlebte die Klasse 9b im Dezember eine besondere Ethikstunde. Zu Gast war Frau Ute Stahl, ehrenamtliche Mitarbeiterin der DKMS -Deutsche Knochenmarkspenderdatei-. Sie war selbst an Leukämie erkrankt und ihr wurde durch eine Stammzellspende geholfen.
Ihr Spender, ein junger Mann aus der Gegend von Stuttgart, wollte keinen Dank, für ihn war es selbstverständlich zu helfen. Deshalb engagiert sich Frau Stahl jetzt ehrenamtlich in der Stiftung der DKMS, um erkrankten Menschen zu helfen. Sie hat während ihres Leidensweges Tagebuch geschrieben und dieses als Buch herausgegeben. Dieses Buch, von dem ein Teil des Erlöses an die DKMS geht, hat unsere Ethiklehrerin gekauft und allen ihren Klassen vorgestellt. Da eine Knochenmarktypisierung 50€ kostet, hat die Klasse 9b spontan beschlossen, Geld zu spenden. Auch die Laienspielgruppe unserer Schule will einen Teil der Eintrittsgelder vom Weihnachtsprogramm an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei überweisen.

Hoffentlich kann vielen Menschen geholfen werden.

G. Endesfelder und die Schüler der Klasse 9b



“IQ - Ich bin qualifiziert“ - Neues Projekt zur Berufsorientierung startet an der Diesterwegschule Burgstädt

Am Donnerstag, dem 13.12.2012 trafen sich Eltern, Großeltern und Lehrer unserer Siebtklässler auf dem Schulhof, um im Anschluss gemeinsam nach Mohsdorf zum Chemieunternehmen „Zschimmer und Schwarz“ zu fahren.
Dort begann ein neuer Lebensabschnitt für unsere Schützlinge - die Berufsorientierung.
Im vergangenen Jahr wurden die Verantwortlichen der Diesterwegschule vom Geschäftsführer des Unternehmens „Zschimmer & Schwarz Mohsdorf GmbH & Co. KG“, Herrn Bartsch, auf ein neues Projekt der Berufsfindung aufmerksam und neugierig gemacht, welches bereits in anderen Schulen erfolgreich angewendet wird. Das Projekt „IQ – Ich bin qualifiziert“, getragen und betreut durch das Unternehmen „Weit Führung GmbH Chemnitz“, zielt auf eine frühzeitige Berufsorientierung und eine verstärkte Vernetzung mit dem Fachunterricht und der örtlichen Wirtschaft. Dazu fanden im Sommer 2 ganztägige Seminare für die Fachlehrer statt bzw. wurden spezifische Fachplanungen in Hinsicht auf das Berufsleben erstellt. Wir alle kennen den Schülerausspruch: „Wozu brauche ich das später?“ Um darauf eine Antwort geben zu können, entstanden diese besonderen Vorüberlegungen in Form von Zielprofilen. Damit kann jeder Schüler monatlich seinen erreichten Leistungsstand messen und die Fachlehrer notwendige Fördermaßnahmen einleiten. Natürlich wird am Beginn des Projekts viel Hilfe und Geduld notwendig sein, vor allem auf die Klassenlehrerin, Frau Schönfeld, kommt eine neue anspruchsvolle Aufgabe zu. Allerdings bleibt auch die bewährte und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur erhalten.
Zurück zum Donnerstag.
Aus den Händen des Geschäftsführers, Herrn Bartsch, Frau Scheunemann vom Industrieverband Nordost-Chemie, Herrn Soot, unserem Projekt-Schulcoach der Firma „Weit Führung“, und der Klassenlehrerin erhielten alle Schüler ihr persönliches Projekt-Logbuch, verbunden mit guten Wünschen im feierlichen Rahmen. Im Anschluss begaben wir uns auf eine Betriebsexkursion durch Produktion, Labor und Lager, auf der Herr Bartsch, Herr Berkefeld und die Mitarbeiter des Unternehmens viele neugierige Fragen beantworten mussten.
Den Abschluss bildete ein liebevoll angerichteter Imbiss für alle Teilnehmer der Logbuchübergabe, der mit Begeisterung in Angriff genommen wurde.
Der Schulleiter, Herr Fellbrich, dankte im Namen der Schüler, Eltern und Lehrer den Organisatoren und Sponsoren des IQ-Projekts, vor allem unseren Partnern aus der Wirtschaft, für ihre bisher erbrachten Leistungen und die Unterstützung.
Nun gilt es das Projekt weiter zu entwickeln, neue Partner in der Industrie, im Handwerk und bei Dienstleistern aus Burgstädt und dem Umland zu gewinnen, um diese Aktion auf eine breitere Basis zu stellen. Dazu gab es auch schon positive Signale vom Bürgermeister Herrn Naumann, dem ebenso wie allen Beteiligten eine weitere Stärkung des Wirtschaftsstandortes Burgstädt mit ausreichend fähigen Schulabgängern als Nachwuchs für die Firmen am Herzen liegt.
Wünschen wir unseren Siebtklässlern viel Erfolg auf ihrem Weg der Berufsfindung, auf dem sie zukünftig viel Unterstützung erhalten werden.

A. Heinke im Namen der Schüler, Eltern und Lehrer der 7. Klasse