ARBEITSPLAN ZUR BERUFSORIENTIERUNG

1. Vorwort zur Berufsorientierung

2. Maßnahmen in den einzelnen Klassenstufen (Auswahl)

3. Unterstützung der Berufsorientierung

4. Tabellarischer Gesamtüberblick über die BO-Aktivitäten des Schuljahres



1. Vorwort zur Berufsorientierung

„Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“.

Dieses bekannte Zitat, welches ursprünglich eine Kritik an der römischen Philosophenschule im umgekehrten Wortlaut (Non vitae, sed scholae discimus) darstellte, soll uns als Lehrer, Eltern, Unternehmer und Berufsberater verpflichten, unsere Schützlinge auf ihr anstehendes Berufsleben rechtzeitig und zielgerichtet vorzubereiten.

Wichtigstes Ziel der Diesterwegschule muss zunächst sein, dass kein Schüler unserer Einrichtung die Schule ohne Abschlusszeugnis verlässt!

Auf dieser Basis des angestrebten Haupt- oder Realschulabschlusses sollen frühzeitig die vorhanden Fähigkeiten und Fertigkeiten in Bezug auf einen Wunschberuf geweckt und gefördert werden. Dies gelingt nur in der engen Verflechtung von Elternhaus, Schule, Wirtschaft und Kommune, die zukünftig weiter befördert werden muss.

Nur so wird es gelingen, den Herausforderungen unserer Zeit im Zeichen eines zunehmenden Fachkräftebedarfs in den Unternehmen gerecht zu werden.
Nur so wird es gelingen, unseren Wirtschaftsstandort Burgstädt bzw. Mittelsachsen in seiner Leistungsfähigkeit weiter zu stärken.
Nur so wird es gelingen, dass unsere Schulabgänger künftig mit ihren Familien hier in der Region eine Existenz gründen und ihrer Heimat die Treue halten.



2. Maßnahmen in den einzelnen Klassenstufen

Klassenstufe 5/6:
- Schüler für die Thematik sensibilisieren (Fächer Technik, Geografie, Ethik usw.)
- altersgemäße Einführung der Schüler in die Berufsfelder
- erste Erfassung der Berufswünsche
- Teilnahme am Aktionstag „Genialsozial- Deine Arbeit gegen Armut" (ab Klasse 6)

Klassenstufe 7:
- Übergabe der Berufswahlpässe im Rahmen einer fächerverbindenden Unterrichtswoche zum Thema "Lebensplanung"
- Erstellung von Potenzialanalysen für die Hauptschüler (Kooperation "Don Bosco")
- Werkstattwochen für die Hauptschüler, Erkundung von 3 Berufsfeldern (Kooperation "Don Bosco")
- weitere Konkretisierung des Berufswunsches, Herstellung von Bezügen des Lernstoffes zu meinem „Traumberuf"
- Fach WTH entdeckt mit den Schülern eigene Interessen, stellt mit ihnen den Bezug zu bestimmten Berufsfeldern her und entwickelt Zukunftsvorstellungen
- Teilnahme am Aktionstag „Genialsozial- Deine Arbeit gegen Armut", am „Girlsday" und am „Boysday"
- regelmäßige Sprechzeit der Berufsberaterin

Klassenstufe 8:
- fast alle Fächer sind jetzt an der Berufsorientierung beteiligt
- Einbeziehung der Eltern in die Berufsorientierung (2. Elternabend)
- Schüler lernen, sich eigenständig in Medien zu orientieren und Informationsangebote auszuwählen (Arbeitsagentur Chemnitz)
- BIZ-Besuch der Hauptschüler
- Teilnahme an der „Woche der offenen Unternehmen", am „Girlsday", am „Boysday" und am Aktionstag „Genialsozial- Deine Arbeit gegen Armut"
- Erstellen von Bewerbungsunterlagen / Zuordnung zum Berufswahlpass
- am Schuljahresende Betriebspraktikum für alle Schüler (2 Wochen)
- Berufsfelderkundung (3 mal 3 Tage) im Jugendwerk „Don Bosco“ Burgstädt für Hauptschüler
- Besuch von Berufsmessen
- regelmäßige Sprechzeit der Berufsberaterin
- Berufseinstiegsbegleitung für Hauptschüler ("VFBA Chemnitz")

Klassenstufe 9:
- Berufsvorstellungen konkretisieren und lernen, Entscheidungen bewusst vorzubereiten
- erneute Einbeziehung der Eltern (1. Elternabend mit Arbeitsagentur Chemnitz), um ihre besondere Verantwortlichkeit deutlich zu machen
- den Schülern das Spannungsfeld zwischen persönlichen Voraussetzungen und beruflichen Erfordernissen bewusst machen
- Schülerbetriebspraktikum für Real- und Hauptschüler (2 Wochen)
- Auswertung des Praktikums in einer Woche des „fächerverbindenden Unterrichts"
- Durchführung einer Projektwoche für Berufsorientierung (November), Schwerpunkt: Bewerbung
- Schüler können die Selbstdarstellung und das Verhalten bei Bewerbungssituationen (AOK Chemnitz) weiter kennen lernen und üben
- Teilnahme an der „Woche der offenen Unternehmen", am „Girlsday", am „Boysday" und am Aktionstag „Genialsozial- Deine Arbeit gegen Armut"
- Erteilung von Unterrichtsstunden zur Berufsorientierung (Arbeitsagentur Freiberg)
- regelmäßige Sprechzeit der Berufsberaterin
- Teilnahme an Berufsmessen (z.B. "Vocatium" in Chemnitz)
- Berufseinstiegsbegleitung für Hauptschüler ("VFBA Chemnitz")

Klassenstufe 10:
- Betriebspraktikum (1 Woche) am Beginn des Schuljahres
- Auswertung des Praktikums
- gemeinsame Übungen für Vorstellungsgespräche bei Firmen (Arbeitsagentur Freiberg)
- Teilnahme an der „Woche der offenen Unternehmen", am „Girlsday" und am „Boysday"
- einen Überblick über weiterführende Schularten und mögliche Studienrichtungen für die Schüler erstellen
- laufende Erfassung des Bewerbungsstandes der Schüler (abgeschlossene Lehrverträge u.a.) durch die Klassenlehrer
- Unterstützung der Schüler durch Veröffentlichung von Lehrstellenangeboten, Tagen der offenen Tür u.ä. an der BO-Infotafel
- regelmäßige Sprechzeit der Berufsberaterin



3. Unterstützung der Berufsorientierung

durch außerschulische Einrichtungen / Kooperationen

Arbeitsagentur Freiberg/Frau Kötzsch (Berufsberaterin):

Unterrichtsstunden zur Berufsorientierung, Sprechstunden zur Bewerbung, Betreuung im BIZ, Unterstützung im Elternabend Kl.7 bis 9 u.a.

Zschimmer & Schwarz Mohsdorf GmbH & Co KG:

Kooperationsvereinbarung mit unserer Schule, Lehrstellen- und Praktikumsangebote, Unterstützung des WTH- und Chemieunterrichts, Präsentation am Tag der offenen Tür

Arbeitskreis „Schule – Wirtschaft“: 
Teilnahme an den Veranstaltungen in bestimmten Firmen durch einen Verantwortlichen unserer Schule

VFBA Chemnitz e.V.
Berufseinstiegsbegleitung für Hauptschüler ab Klasse 8,
Erstellung von Potenzialanalysen für Hauptschüler Klasse 7

weitere Einrichtungen (Auswahl):
- BSZ Limbach-Oberfrohna (Frau Franz)
- Sparkasse Mittelsachsen
-
AOK Plus Chemnitz
- Büro für Nachwuchsgewinnung der Bundeswehr Chemnitz


Verantwortliche an unserer Schule:
- Herr Heinke, Beratungslehrer, verantwortlich für BO
- Frau Bade, stellv. Schulleiterin (geschäftsführend)
- Klassenlehrer Kl. 7/8/9/10: Betreuung der Schüler im Praktikum, Organisation von Projekten und Exkursionen



4. Tabellarischer Überblick über die BO-Aktivitäte

siehe Beratungstermine